50 Jahre „Samurai“ wurde kräftig gefeiert

Großer Bahnhof für einen 50-Jährigen

Gemütlichkeit und Kurzweil bei der Jubiläums-Feier vom JC „Samurai“ um den Vorsitzenden Alfred Niemeyer (am Tisch, rechts).
Schwelm. Großer Bahnhof zum Jubiläum: der Judoclub „Samurai“ Ennepetal-Schwelm ist 50 Jahre alt und hat dies im würdigen, zugleich auch lockeren Rahmen gefeiert. Also auch ganz nach dem Geschmack vom Vorsitzenden Alfred „Freddy” Niemeyer, der nicht wirklich auf viel Brimborium steht.

So wurde es ein Abend, an dem viele aktive, vor allem aber auch ehemalige Judo-Kämpferinnen und -Kämpfer in Erinnerungen schwelgten. Dazu hatte Niemeyer viele liebe Ehrengäste zu begrüßen. Allen voran Karl Emme. „Ohne ihn hätte es in Schwelm kein Judo gegeben“, sagt Niemeyer. Emme war es, der vor 50 Jahren als private Initiative Judo-Begeisterte um sich scharte. Vier Jahre später gab es den „eingetragenen Verein“.
Delegation aus Fourqueux

Als weitere Ehrengäste begrüßte der „Samurai“-Chef auch eine Delegation aus Schwelms Partnerstadt Fourqueux um Bürgermeister Daniel Level sowie Daniel Dorothée (Vorsitzender Stadtsportverband), Vertreter der Stadtsportverbände Schwelm (Andreas Happe, Klaus Mittelmann) und Ennepetal (Heinz-Walter Bellingrath, Joachim Merten), Andreas Kleegräfe (Vize des NRW-Landesverbandes) sowie Schwelms Vize-Bürgermeisterin Christiane Sartor und Ennepetals Bürgermeisterin Imke Heymann und fast alle hatten als Präsent einen Briefumschlag dabei.

Übrigens eine Ehrung hatte Alfred Niemeyer dann doch in petto: Reinhard Dedecek erhielt ein besonderes Dankeschön, kümmert er sich doch seit 15 Jahren um den weltweiten „Samurai“-Auftritt. Somit hat Dedecek mit dafür gesorgt, dass der hiesige Judoclub einer der ersten Vereine war, der sich den neuen Medien gestellt hat.

So konnte der gemütliche Part starten. Für Stimmung sorgten die „Partyfetzer“ aus Ennepetal mit vielen musikalischen Parodien und einer Playback-Show.

Heinz-G. Lützenberger

http://www.derwesten.de/ikz/staedte/schwelm/grosser-bahnhof-fuer-einen-50-jaehrigen-id11751942.html?from=mobile

Ein herzliches Dankeschön auch an Madlene Hackenberg und ihr Team für die Dekoration und die Videoprojektion.